Heinz-Jürgen Böhme / Günter Clemens
BILDERBOGEN
Leipziger Ansichtskartenserien von 1895 bis 1945
Ansichtskarten waren weltweit über Jahrzehnte das bedeutendste, weil einfachste und preiswerteste Medium zur Verbreitung von Bildern und Kurzinformationen. Faktisch jeder nutzte sie. Für Firmen jeglicher Couleur, Kultureinrichtungen oder Veranstalter von Ausstellungen waren sie unverzichtbare Träger von Werbebotschaften. In mannigfacher Gestaltung, hoher Druckqualität und ungeheuren Mengen produziert, wurden Ansichtskarten zum Spiegel ihrer Zeit und viele zu wichtigen Dokumenten der Geschichte. So manches verlorene Stadtbild oder Ereignis wäre ohne sie vergessen. Eine Form ihrer Herausgabe war die Serie: meist nummeriert, teils in Mappen oder Abreißheften eingebunden, oft 12, in einem Fall sogar 450 Karten umfassend. Mit diesen Motivfolgen gelang es, die Themen differenzierter und anschaulicher darzustellen und nicht zuletzt, die Lust zum Sammeln immer wieder neu zu entfachen. Dieser Anreiz besteht bis heute. Der Sammler Günter Clemens konnte über 200 Leipziger Serien mit mehreren Tausend Karten zusammentragen. Nach ihrem Erscheinen geordnet, bieten die ca. 800 ausgewählten Karten einen hochinteressanten Bilderbogen Leipzigs vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1945.
Herausgegeben von PRO LEIPZIG e. V., 400 Seiten mit ca. 1000 Farb- und Schwarzweißabbildungen, Format 22 x 32 cm, Festeinband, 1. Auflage Leipzig 2010; ISBN 978-3-936508-39-0    VP 35,00 €
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Bilderbogen2
Walter-180

Christoph Kaufmann
FOTOATELIER HERMANN WALTER
L E I P Z I G 1918 - 1935
Als „gläserner Schatz“ sind die Fotografien des Ateliers Hermann Walter bekannt. Sie zeigen den Aufbruch Leipzigs zur Großstadt am Ende des 19. Jahrhunderts.
Als der Meister 1909 starb, wurde das Atelier von Sohn und Schwager weitergeführt. Beide schufen zwischen dem Ersten Weltkrieg und 1935 nochmals weit über eintausend Aufnahmen, die bisher nahezu unbekannt sind. Stadtbilder, Architekturfotos, Firmenporträts und das Begleiten wichtiger Bauprojekte der Zeit dokumentieren eindrucksvoll Leipzigs Wandel zur Moderne. Reportagefotos, angefangen vom Empfang der heimkehrenden Soldaten des Ersten Weltkrieges über die Barrikaden des Kapp-Putsches bis hin zum Aufzug der Glocken am Kroch-Hochhaus, vervollständigen das Bild dieser Zeit.
Dem Autor gelang es, erstmals den auf mehrere Sammlungen verstreuten Nachlass des Ateliers zu dokumentieren. Ein einzigartiges Porträt Leipzigs zwischen 1918 bis 1935 ist das Ergebnis. Herausgegeben von PRO LEIPZIG e. V. in Zusammenarbeit mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, 208 Seiten mit zahlreichen Duplexabbildungen, Format 23 x 30 cm, Festeinband 1. Auflage Leipzig 2010, ISBN 978-3-936508-61-1   VP 27,00 €
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Oswald Müller, Thomas Nabert
CONNEWITZ    Ein Leipziger Ortsteil auf alten Ansichtskarten
Connewitz zählt mit seiner Lage am Auwald zu den reizvollsten Leipziger Stadtteilen. Doch was wüssten wir heute über sein altes Ortsbild und seine Geschichte als einstiges traditionsreiches Ausflugsziel der Leipziger ohne die alten Ansichtskarten? Nahezu 500 dieser kleinen Kunstwerke aus den 1890er bis 1970er Jahren konnten von Sammlern zusammengetragen werden. Die 260 schönsten davon wurden für dieses Buch ausgewählt und begleiten den Leser auf einer spannenden und unterhaltsamen Reise durch ein Jahrhundert Stadtteilgeschichte. Dabei werden auch die vielen durch Krieg und Verfall entstandenen Verluste im Ortsbild bewusst. Detaillierte Texte helfen bei der Orientierung und vermitteln viel Wissenswertes zum Medium Ansichtskarte.
Herausgegeben von PRO LEIPZIG e. V., 128 Seiten mit 260 Farbabbildungen, Format: 22 cm x 28 cm
Festeinband, 1. Auflage Leipzig 2011, ISBN 978-3-936508-58-1  VP 17,00 €
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2011ConnePK-160

Antje Stumpe
Paradise lost?  Auf der Suche nach dem Paradies im Plattenbau
Im Rahmen ihres Diploms ist die Fotografin und Kommunikationsdesignerin Antje Stumpe in ihre Heimat Leipzig-Grünau zurückgekehrt, um sich auf die fotografische Spurensuche nach dem einst geschätzten und scheinbar verlorenen Paradies zu begeben. Sie findet Grünauer, die alle das Gleiche vereinigt: ihren Glauben an ihren Stadtteil in Verbindung mit vielgestaltigen Vorstellungen an ein Paradies. Der erste Bildteil des Buches gibt private Einblicke und zeigt verschiedene öffentliche Idyllen auf. Gespräche begleiten die Bildebene und geben Aufschluss über Gedanken und Träume in Reflexion über die einstige, gegenwärtige und zukünftige Situation Grünaus. Im zweiten Teil des Buches begibt sich die Bildautorin auf eine poetische Suche nach dem neuen Paradies im urbanen Raum. Sie betrachtet dabei den 35 Jahre alten Stadtteil Grünau, nicht aus der eindimensionalen Perspektive der Not von Wohnungsleerstand, Abriss und Brachflächenbildung, sondern der damit verbundenen Entstehung von Naturräumen und Wildnissen.
Herausgegeben von PRO LEIPZIG e. V., 144 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen,
Format 30 x 20,5 cm, Festeinband, 1. Auflage Leipzig 2011, ISBN 978-3-936508-66-6   VP 17,00 €
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Handwerklich gebundene Vorzugsausgabe mit einem signierten Fine Art Print
 ISBN 978-3-936508-71-0,   VP 49,00 €
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2011Grünau-Paradise
2011-ButterKrebse
2011Doelitz3

Ekkehard Schulreich
Dölitzer Lebensbilder
Band 3
Menschen prägen Orte und Orte prägen Menschen. Im Leipziger Vorort Dölitz ist das nicht anders. Vielleicht sind hier die Biografien nur etwas enger miteinander verzahnt als in der nahen Großstadt.
Nach den Erfolgen der ersten beiden Bände der Dölitzer Lebensbilder legt der Autor nun weitere zwanzig unterhaltsam geschriebene und illustrierte Lebensgeschichten vor und vervollkommnet damit eine bisher einzigartige Fundgrube der Ortsteilgeschichte.
Ein vierter Band ist in Vorbereitung.
Herausgegeben von PRO LEIPZIG e. V., 168 Seiten mit zahlreichen Schwarzweißabbildungen,
Format 14,8x21 cm, Festeinband, 1. Auflage Leipzig 2011, ISBN 978-3-936508-65-9, VP 13,00 €
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Reinhard Münch
DES KÖNIGS BUTTERKREBSE
Erinnerungen zweier sächsischer Leibgrenadiere aus dem Jahre 1813
Butterkrebse – so nannte der Volksmund die stattlichen Leibgrenadiere des sächsischen Königs wegen ihrer leuchtend gelben und roten Uniformteile. Der Autor stellt die Geschichte dieser im 17. Jahrhundert gebildeten Eliteeinheit einleitend dar. Im Mittelpunkt des reich illustrierten Buches stehen die kaum bekannten Aufzeichnungen zweier Brüder von 1813. Die Gardeoffiziere Franz und Friedrich von Dreßler berichten unabhängig voneinander von den für Sachsen so schicksalhaften und dramatischen Ereignissen dieses Jahres. Neben der Darstellung des Kriegsgeschehens erhält der Leser authentische Einblicke in das Zustandekommen militärischer Entscheidungen und in den Alltag der Leibgrenadiere.
Herausgegeben von Pro Leipzig e. V.,  80 Seiten mit zahlreichen Farb- und Schwarzweißabbildungen,
Format 14,8x21 cm, Festeinband, 1. Auflage Leipzig 2011, ISBN 978-3-936508-73-4,  VP 13,00 €
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Kongreßhalle Leipzig
Die wechselvolle Geschichte eines traditionsreichen Gesellschaftshauses
Wer den Zoo Leipzig besucht, kommt an der Kongreßhalle nicht vorbei. Seit weit über 100 Jahren steht ihr wuchtiger Turm neben dem Haupteingang. Dabei ist das malerische Gebäude mehr als ein interessanter Orientierungspunkt auf dem Weg in den Tiergarten. Über Jahrzehnte hinweg galt der größte Veranstaltungssaal der Stadt als herausragende Adresse, spielte hier die Musik. Für Generationen von Messestädtern war der Ort zugleich ein fester Bestandteil des eigenen Lebens. Oft genug begann die Bekanntschaft mit der Kongreßhalle mit einer Aufführung des Theaters der Jungen Welt, setzte sich fort über Weihnachtsfeiern und Schulkonzerte, den Tanzstundenabschlussball oder die Jugendweihe, reichte von Betriebsvergnügen bis zu den Anrechtsreihen des Gewandhausorchesters und den Gastspielen berühmter Schlagersänger. Dass der große Veranstaltungsbau einst als Gesellschaftshaus des Zoos errichtet wurde, geriet dabei ebenso in Vergessenheit wie seine wechselvolle Geschichte. Erst mit der umfassenden Sanierung und Neugestaltung der Kongreßhalle hat die Leipziger Bürgerschaft diesen für sie so wichtigen Ort wiederentdeckt.
Herausgegeben vom Zoo Leipzig und Pro Leipzig e. V., 136 Seiten mit zahlreichen Schwarzweiß- und Farbabbildungen, Format 22 x 28 cm, 1. Auflage Leipzig 2011,  ISBN 978-3-936508-68-0  VP 19,00 €
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2011-Kongreßhalle

Siegfried Kuntzsch
GROSSZSCHOCHER-WINDORF
Ein Leipziger Ortsteil in Farbe
Großzschocher-Windorf bedeutet für den Hobbyfotografen Siegfried Kuntzsch zuallererst Vielfalt. Bereits im Ortsbild ist das oft unvermittelte Nebeneinander von Resten dörflicher Vergangenheit, gründerzeitlichen Aufbruchs, Moderne und Verfall auffallend. Prägend sind auch die kontrastreichen Landschaften, die den Stadtteil umgeben: weite Felder auf der einen, liebreizende Auen der Elster, Parks und der noch „junge“ Cospudener See auf der anderen Seite. Doch die meiste Vielfalt und Farbe bietet das Leben im Stadtteil, seine Menschen und ihr Tun. Es sind Menschen, die gemeinsam feiern: am Körnerhaus, in der Apostelkirche oder zum Windorfer Abend, Menschen, die in Vereinen Sport treiben oder dem Gemeinwohl dienen, Kleingärtner und Sammler. Es sind Handwerker, Arbeiter am Schmelzofen, die Verlegerin, der Fahrradhändler oder der leidenschaftliche Gastwirt.
Sie alle sind das Besondere an Großzschocher-Windorf. Dem Autor gelang eine themen- und facettenreiche Hommage an seinen Heimatort, bestehend aus 230 beeindruckenden Farbfotos.
Herausgegeben von PRO LEIPZIG und der Interessengemeinschaft "Chronik Großzschocher-Windorf",
112 Seiten mit 230 Farbabbildungen Format 22 x 28 cm, Festeinband,
1. Auflage Leipzig 2011,
978-3-936508-67-3  VP 17,00 €
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Christine Arendt / Thomas Nabert
KLEINZSCHOCHER
Ein Leipziger Ortsteil auf alten Ansichtskarten
Kleinzschocher auf alten Ansichtskarten ist nicht nur Nostalgie und der Blick in die heile Welt längst vergangener Zeiten. Die Karten zeigen in ihrer Abfolge den rasanten Aufstieg, den der 1891 nach Leipzig eingemeindete Stadtteil in den folgenden Jahrzehnten nahm. Ebenso die Verluste, die ihm durch Krieg und vor allem durch Verfall zuteil wurden. Und sie dokumentieren seinen einzigartigen Charakter mit vielen markanten und Identität stiftenden Gebäuden und Sachverhalten. Aus den Archiven mehrerer Sammler wurden dafür die 190 schönsten Kartenmotive des Stadtteils in diesem Band zusammengestellt. Gemeinsam mit umfangreichen Texten begleiten sie den Leser auf einer unterhaltsamen Reise und Spurensuche durch Kleinzschocher.
Herausgegeben von PRO LEIPZIG e. V., 112 Seiten mit 190 Farbabbildungen Format 22 x 28 cm, Festeinband, 1. Auflage Leipzig 2011, ISBN 978-3-936508-74-1, VP 17,00 €
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2011Kleinz-PK
2011G-W-kuntzsch

ZEUGEN DES SCHRECKENS
Erlebnisberichte aus der Völkerschlachtzeit in und um Leipzig
Der Totengräber Johann Daniel Ahlemann, die Pfarrerstochter Auguste Vater aus Seifertshain, der Student Ferdinand Heinrich Grautoff oder der Pfarrer Ludwig Schlosser aus Großzschocher – sie alle erlebten die Leipziger Völkerschlacht 1813 als Augenzeugen und griffen anschließend zur Feder, um das Unfassbare des bis dahin größten Gemetzels der Menschheitsgeschichte festzuhalten.
Das Buch ist eine wichtige Zusammenstellung authentischer Berichte über die weniger heroischen Seiten der Schlacht, die auch zweihundert Jahre nach dem Geschehen nicht vergessen werden dürfen.
Herausgegeben von PRO LEPZIG e. V., 152 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen, Format 14,8 x 21 cm, Festeinband, 1. Auflage, Leipzig 2012, ISBN 978-3-936508-64-2, VP
14,00 €
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2012 Schrecken

Henriette Krahnstöver
Zwischen Rüben und Güldengossa
Aus den Lebenserinnerungen des Schlossgärtners Reinhold Hofmann im Leipziger Südraum
Ein letztes Mal kommt Reinhold Hofmann 1949 nach Rüben, dem Ort wo er aufgewachsen war und wo er beim Vater die Kunst des Gärtnerns erlernte. Er sah den herrlichen Schlossgarten – das Lebenswerk seines Vaters – verwüstet und das alte Herrenhaus von Neubauern zerstört. Er sah das Dorf Rüben wegen des Braunkohlenabbaus sterben und er beschloss seine Lebenserinnerungen aufzuschreiben. Fesselnd, episodenreich und mit sicherer Feder beschreibt er Alltag, Arbeitswelten, Dörfer und Landschaften südlich von Leipzig als an den alles verändernden Braunkohleabbau noch nicht zu denken war. Als Spross einer Schlossgärtnerfamilie und selbst den Beruf in höchster Vollkommenheit beherrschend, sind ihm zudem die damals vorherrschenden Familien der Region, wie die Richters und Brandstetters auf Rüben, die von Friesens auf Rötha, die Volkmars auf Zehmen oder die Welters auf Güldengossa und die Zustände auf ihren Rittergütern bestens vertraut. Die Autorin ergänzt die Handschrift Hofmanns mit wichtigem Hintergrundwissen und rundet so einfühlsam und geschickt seine einzigartigen Darstellungen ab.
Herausgegeben von PRO LEIPZIG, 144 Seiten mit zahlreichen Schwarzweiß- und Farbabbildungen, Format 14,8 x 21 cm, Festeinband, 1. Auflage, Leipzig 2012, ISBN 978-3-936508-78-9    VP 14,00

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Neuerscheinungen

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